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Gänsehaut in Washington D.C.

Mein Jahr 2026 begann in Amerika, genaugenommen in Washington, D.C. und schon bei der Ankunft war spürbar, dass diese Reise anders werden würde. Kurz vor meiner Ankunft wurde Washington von einem starken Schneesturm getroffen und die Temperaturen fielen selbst tagsüber auf bis zu minus siebzehn Grad. Die Kälte war spürbar, fast still und genau das gab der Stadt eine ganz besondere Stimmung. Monumente, breite Strassen und Geschichte wirkten in dieser winterlichen Ruhe noch eindrücklicher. Trotz der eisigen Temperaturen waren die Tage sonnig mit blauem Himmel, und gegen Ende meines Aufenthalts wurde es langsam wieder etwas angenehmer.


Unterwegs zwischen Monumenten und Momenten

Trotz der Kälte war ich jeden Tag unterwegs. Ich habe mir bewusst zwei Tage Zeit genommen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuss zu entdecken. Das Weisse Haus, das Capitol, das Lincoln Memorial und das Washington Monument lagen auf meiner Route. Es waren viele Kilometer, kalte Wangen und müde Beine aber auch unzählige Momente, in denen ich einfach stehen blieb und alles auf mich wirken liess. Ich war dabei nie allein, denn Hund Levi war meine treue Begleitung und hat mich auf jedem Schritt begleitet.


Gänsehaut Momente die bleiben

Ein absolutes Highlight war der Besuch eines NBA Games. Die Washington Wizards spielten gegen die New York Knicks und die Stimmung in der Halle war einfach unbeschreiblich. Anfangs sassen wir weiter oben doch mit einer Portion Selbstvertrauen landeten wir ganz nah am Spielfeld. Diese Energie, diese Dynamik, das muss man einfach live erleben.


Sehr tief berührt hat mich der Besuch des National Museum of African American History and Culture. Die Geschichte der Sklaverei und des afroamerikanischen Lebens ist schwer, bewegend und macht sprachlos. Man verlässt dieses Museum nachdenklich. Als wäre das nicht schon eindrücklich genug gewesen, habe ich diesen Museumsrundgang plötzlich gemeinsam mit den Basketballspieler der Los Angeles Lakers gemacht. Sie hatten wegen eines Spiels in Washington einen freien Tag genutzt, um das Museum zu besuchen. Wir

hatten tolle Gespräche und ich musste innerlich schmunzeln, weil sie neben mir wie echte Riesen wirkten.


Die Zeit in Washington, D.C. habe ich sehr geschätzt. Reisen zeigt mir immer wieder, wie viel man über sich selbst lernt, wie sehr man über sich hinauswachsen kann und vor allem, welchen wunderbaren Menschen man unterwegs begegnet und welche Überraschungen manchmal ganz unerwartet auf einen warten. Ich habe die Stadt grösstenteils ohne Internet erkundet, habe mich auf meinen Orientierungssinn verlassen und bin einfach losgelaufen - und es hat funktioniert!! Nicht immer online, nicht immer geplant aber immer offen für das, was kommt. Genau dort beginnt für mich das echte Reisen.

 
 
 

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